Heute sind die Weltmeisterschaften im dänischen Herning zu Ende gegangen. Zahlreiche Pferde aus dem Land zwischen den Meeren hatten sich für das Championat empfohlen, am Ende gewannen sie fünf Medaillen im Springparcours und eine im Voltigieren.
Neuer Vize-Weltmeister sind Quel Homme de Hus und Jerome Guery aus Belgien. Der Quidam de Revel-Candillo-Sohn aus der Zucht von Dr. Andreas Kosicki (Berlin) musste sich lediglich dem Weltranglistenersten Hendrik von Eckermann (SWE) und King Edward geschlagen geben. Zweitbester Holsteiner wurde Limbridge v. Limbus-Cambridge (Ralf Pawlowski, Heidenheim), der unter Jana Wargers sein Championatsdebüt gab und Neunter wurde.
Gleich drei Reiter des niederländischen Teams setzten auf Pferde mit dem Holsteiner Brand. Und es sollte sich lohnen, denn die Holländer gewannen Silber. Im Einzelnen waren das Monaco v. Cassini II-Contender (Ralf Lütje, Haseldorf) von Harrie Smolders, Long John Silver (Peter Burmeister, Wangels) von Jur Vrieling und Con Quidam RB v. Cardino-Quinar (ZG Bröcking, Borken) von Sanne Thijssen. Mit freundlicher Unterstützung durch die Holsteiner Züchter könnte man mit einem Augenzwinkern sagen. Die Bronzemedaille ging an die Mannschaft aus Groß-Britannien, der auch der junge Joseph Stockdale und Equine America Cacharel v. Cachas-Quinar (Helmut Bohm, Haselund) angehörten. Die deutsche Equipe, zu der auch Jana Wargers und Limbridge gehörten, wurde Fünfte.
Die deutschen Voltigierer haben bei den Weltmeisterschaften in Herning dreimal Edelmetall gewonnen. Gold gab es für das Team NORKA des VV Köln-Dünnwald in der Königsdisziplin, dem Gruppenvoltigieren. Das Team hatten bei seinem Sieg auf den 13-jährigen Holsteiner Calidor v. Calido I-Ahorn Z (ZG Burmeister u. Stahr, Schwaan) gesetzt.