Einen bedeutenden Sieg in seiner noch jungen Karriere feierte der Uriko-Cassini I-Sohn Uricas v/d Kattevennen (Otto Boje Schoof, Hedwigenkoog), Stamm 1916, mit Harrie Smolders im Longines Global Champions Tour Grand Prix of Riesenbeck. „Es ist erst das erste Jahr, dass Uricas 1,60 Meter-Springen geht. Er brauchte etwas mehr Zeit und das zahlt sich jetzt aus. Im Stechen war er großartig“, sagte der glückliche Sieger im Anschluss über den Elfjährigen. Die Kombination hat in diesem Jahr unter anderem auch schon den 1,60 Meter-Großen Preis von St. Gallen für sich entschieden. Auf Platz fünf kam mit Cinca eine weitere Holsteinerin unter dem Sattel von Michael Duffy (IRL). Peter Wylde zeichnet züchterisch für die Casall-Carthago-Stute aus dem Stamm 318D2 verantwortlich.
Im Rahmen der Longines Global Champions Tour ist es dem Niederländer nun dank seiner zwei Holsteiner gelungen, Geschichte zu schreiben: Nicht nur erreichte er mit dem Triumph in der Riesenbecker Etappe seinen sechsten Sieg in einem Global Champions Tour Grand Prix, sondern er platzierte sich in den letzten drei Etappen jeweils auf dem Podium: Mit Monaco v. Cassini II-Contender (Ralf Lütje, Haseldorf), Stamm 429, war er in der vergangenen Woche Dritter in der Wertung von La Coruña (ESP) und eine Woche zuvor Zweiter in Monte Carlo (MON). Nun stellte er mit dem Sieg von Uricas v/d Kattevennen in Riesenbeck (GER) ein neues Rekordergebnis auf. „Ich konzentriere mich weniger auf die Ergebnisse und mehr auf meine Pferde“, blieb der Reiter im Hinblick auf die gesamte Global Tour-Saison bescheiden.
Den Siegesritt von Uricas v/d Kattevennen und Harrie Smolders ansehen:
Ein echter Erfolgsgarant ist auch der mittlerweile 17-jährige Con Quidam RB v. Quinar-Cardino (ZG Bröcking, Borken), Stamm 1446, für Sanne Thijssen (NED): 27 internationale Siege kann der Braune vorweisen, den jüngsten verzeichnete er an diesem Wochenende beim Vier-Sterne-Turnier in Moerzeke (BEL). Ganze sieben Sekunden schneller als der Zweitplatzierte war der Wallach in dem 1,60 Meter-Springen.
C-Jay ist ein Sohn des Carthago aus einer Contender-Mutter (Hobe Bernhard, Kollmar), Stamm 318D2, und sicherte sich mit Johannes Ehning (GER) im Sattel den Sieg in einem 1,45 Meter-Parcours sowie zwei weitere vierte Plätze in schweren Springen in Riesenbeck. Das Paar hatte in diesem Jahr unter anderem bereits in Balve den Platz als Sieger verlassen.
In Samorin (SVK) lief es rund für Lord Mexx v. Larimar-Coriano (Hans Bock, Quickborn), Stamm 1811, und Angelos Touloupis (GRE) im 1,45 Meter-Springen, das sie siegreich beendeten. In Athen (GRE) waren sie 2023 schon Zweite, darüber hinaus in Arezzo und San Giovanni (ITA) auf diesem Niveau hochplatziert.
Caro W ist eine Castellan II-Aragorn-Tochter (Rudolf Wieck, Auufer), Stamm 8892, und wurde in Mill Spring/Tryon (USA) von Jad Dana (LIB) zum Sieg in einem 1,45 Meter-Parcours pilotiert. Auf diesem Turnier war die Stute bereits mehrfach hocherfolgreich, zuletzt im 1,50 Meter-Grand Prix, wo sie Vierte wurde.
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Foto Longines Global Champions Tour: Uricas v/d Kattevennen und Harrie Smolders