In dieser Woche haben Holsteiner top Platzierungen in Spring- und Dressurprüfungen auf höchstem Niveau gesammelt:
Ein Casall-Sohn brillierte in Wellington (USA). Der nach seinem berühmten Vater benannte Casall (MV. Capitol I) hat mit Ali Wolf (USA) ein 1,55 Meter-Springen gewonnen. Er vertritt den Stamm 754 und wurde von Manfred Birchler (SUI) gezogen. Seine Mutter F-Cecilia BB war selbst in schweren Springen (1,40 Meter) erfolgreich.
Im belgischen Lier belegten Zaccorado Blue v. Zirocco Blue-Acorado I (Tanja Schramm, Ilmenau), Stamm 1298, und David Will Rang vier in einer Prüfung über 1,45 Meter. Bevor der Braune in den Beritt von Will wechselte, war er bereits mit Max Kühner (AUT) und Wills Geschäftspartner Richard Vogel (GER) international erfolgreich.
Gregrory Wathelet (BEL) hat einen talentierten Sohn des Sandro Boy unter dem Sattel: Bereits als Fohlen stach Sandero (MV. Cassini I) hervor und wurde in Holstein prämiert. Der Vertreter des Stamms 2481 wurde von der Nybor Pferde GmbH, Borken, gezogen. Nun rangierte er an zweiter Stelle eines 1,45 Meter-Springens in Vejer de la Frontera (ESP). Auf diesem Turnier platzierten sich außerdem Chepettano v. Chepetto-Calido I (Christiane Tropschug, Bokel), Stamm 1020, und Maksymilian Wechta (POL) an dritter Stelle einer 1,50 Meter-Prüfung. Enigma K v. Cellestial-Alasca (Tanja Konopka, Langwedel), Stamm 730B, Und Sameh el Dahan (EGY) wurden Sechste.
Dressur
Trotz Absage der VR Classics in Neumünster wurden einige hochkarätige Dressurprüfungen bis hin zur Weltcup-Station in den Holstenhallen ausgetragen. Werbung für das Holsteiner Bewegungspferd machte allen voran einmal mehr die von Günther Fielmann (Schierensee) gezogene Annabelle v. Conteur-Linaro (Stamm 776). Mit Helen Langehanenberg belegte sie Rang sechs im Grand Prix mit über 76 Prozent. „Mausi hat abgeliefert“, freute sich die stolze Reiterin. Die Stute bekam sogar zum ersten Mal die Note 10 in einer Aufgabe auf diesem Niveau und zwar für den Übergang Passage-Piaffe-Passage auf der Schlusslinie. Auf Rang zehn im Grand Prix und Platz acht in der Kür ordneten sich Antonia Ramel (SWE) und Curiosity v. Clinsmann-Carpaccio (Kurt Thomsen, Bunsoh), Stamm 5964, ein.
Zhaviero v. Zhivago-Aljano (ZG Ellerbrock, Kayhude), Stamm 990, und Christina Ellendt platzierten sich außerdem in der Intermédiaire I an siebter Stelle.
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