03. Juni 2021
Holsteiner Busch-Erfolge in Polen

Im polnischen Barborówko fielen einige Holsteiner mit ihren Top-Platzierungen in internationalen Vielseitigkeiten auf. Allen voran Wild Wave v. Water Dance xx-Acobat II aus der Zuchtgemeinschaft von Jos Muffels und Reinhold Marks. Unter Michael Jung wurde der Braune Zweiter in der Vier-Sterne-Kurzprüfung. Der Neunjährige wurde einst über die Holsteiner Verbandsauktion der nicht gekörten Hengste veräußert und ist nun unter Micheal Jung im Spitzensport angekommen. 2019 gewann er unter anderem das Test-Event für die (eigentlich für 2020 angesetzten) Olympischen Spiele in Tokio. Dass eine Vielseitigkeit keinesfalls bereits nach dem Dressurteil entschieden ist, bewiesen Sandra Auffarth und Let’s Dance v. Lancer-Contender (Hanno Köhncke, Badendorf), Stamm 318D2, eindrucksvoll. Sie arbeiteten sich von Rang 16 nach der Dressur mit einer makellosen Cross-Runde auf die Bronzeposition vor.

Auch in der langen Vier-Sterne-Prüfung galoppierte ein Pferd mit Holsteiner Abstammungsnachweis auf das Podium: Dajara v. Carrico-Caretino (Jennifer Bardtke Radewald, Jörl), Stamm 5393, und der Inder Fouaad Mirza, der bei Sandra Auffarth trainiert, wurden Dritte. Dirk Schrade und Casino v. Casillas-Claudio (Behrend Jacobs, Ostenfeld), Stamm 1020, kamen auf Rang sechs.

Innerhalb der CCI4*-Konkurrenz wurde die Polnische Meisterschaft der Vielseitigkeitsreiter (Senioren) ausgetragen, bei der Lucinda ex Ani v. Limbus-Chello I (Holger Wittmaack, Langenhorn), Stamm 18A1, ihrem Reiter Pawel Warszawski die Bronzemedaille bescherte.  Die Stute kam in Schleswig-Holstein unter Christian Hess im Parcours in den Sport und ist bis 1,40 Meter platziert.

 

Foto Oliwia Chmielewska: Lucinda ex Ani 

zurück