„Ich bin einfach nur wahnsinnig stolz auf Mausi“, freute sich Helen Langehanenberg über ihre Annabelle v. Conteur-Linaro (Günther Fielmann, Schierensee). Die Europameisterschaft in Hagen ist das erste Championat für die braune Stute aus dem Stamm 776, und mit der deutschen Mannschaft sicherte sich das Paar die Goldmedaille zum Auftakt.
Mit vielen beeindruckenden Momenten und ein paar teuren Fehlern war die Reiterin mit der Leistung im Grand Prix (73,960 Prozent) hochzufrieden: „Sie hat sich schon vor dem Reinreiten fast perfekt angefühlt: hellwach, voller Gehfreude und doch immer auf meine Hilfen wartend“, schwärmt Langehanenberg. „Mit wirklich vielen, ganz tollen Höhepunkten, wenn ich an die kraftvollen Verstärkungen, die geschmeidigen Traversalen, und erst recht die erste Piaffe-Passage-Tour denke. Auch der Galopp war klasse. Geschlossen mit ganz viel Abdruck gesprungen, bei feiner Anlehnung.“ Leider unterlief in den Einerwechseln ein teurer Fehler, der bekanntermaßen viele Punkte kostet. „Das war bitter, richtig bitter.“ Dennoch zeigte sich die Ausbilderin glücklich über die Runde und vor allem über die Form und Perspektive der Stute: „Für mich war das heute unsere beste Runde überhaupt.“ Für die beiden geht es in Hagen im Grand Prix Special weiter, für den sich die besten 30 Paare aus dem Grand Prix qualifiziert haben.
Hier geht es zu den Ergebnissen aus Hagen.
Foto: Stefan Lafrentz