Nach 14-tägiger Trainingszeit in Elmshorn haben am 2. Mai insgesamt 21 Stuten ihre Stationsprüfung abgelegt. Acht von ihnen erreichten ein Ergebnis von 8,0 oder besser.
Als Richter waren Dierk Groth und Peter Rauert im Einsatz und beurteilten die Leistungen der Pferde, die seit dem 18. April unter der Leitung von Alexandra Bitter auf dem Verbandsgelände trainiert wurden. Harm David war Fremdreiter bei der finalen Überprüfung.
Das beste Ergebnis des Durchgangs erzielte eine Tochter des Cascadello I (MV. Contender) aus der Zucht und dem Besitz von Jens Böckenhauer (Boostedt). Für den Galopp, die Rittigkeit und das Freispringen vergaben die Richter eine Wertnote von 9,5. Mit einer Gesamtnote von 8,95 setzte sich diese Stute an die Spitze des Feldes.
Hier finden Sie die weiteren Ergebnisse von 8,0 und besser der zweiten Stationsprüfung für Stuten 2023:
Welche Stuten können zur Stationsprüfung angemeldet werden und was wird abgefragt?
Bei einer Stationsprüfung werden die Stuten für 14 Tage in Elmshorn auf dem Gelände des Holsteiner Verbandes eingestallt. Bis vor zwei Jahren waren ausschließlich Dreijährige zugelassen, seit 2021 können auch Vierjährige angemeldet werden. Am Anlieferungstag müssen die Stuten durch den eigenen Reiter dem Prüfungsleiter vorgeritten werden. In der 14-tägigen Trainingszeit werden die Pferde durch ein kompetentes Bereiter- und Trainer-Team weiter ausgebildet, bis ihr Abschlusstest ansteht. Neben der Bewertung der Grundgangarten, der Rittigkeit und des Freispringens sind auch Interieur-Eigenschaften, die als Note für das Merkmal „Leistungsbereitschaft und Umgang“ zusammengefasst werden, Teil der Prüfung.
Weitere Informationen zur Zuchtstutenprüfung beim Holsteiner Verband finden Sie hier.
Foto: Janne Bugtrup