26. September 2021
Doppelgold für ehemaliges Auktionspferd JL Dublin
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Seit längerem machen die Vielseitigkeitspferde aus dem Land zwischen Meeren auf sich aufmerksam. Ganz besonders erfolgreich waren sie aber auf der diesjährigen Europameisterschaft in Avenches (SUI). Dort sorgte vor allem ein Holsteiner für eine Sensation: Zweifaches Gold konnte JL Dublin v. Diarado-Canto (Volker Göttsche-Götze, Groß Buchwald) mit der Britin Nicola Wilson mit nach Hause nehmen. Sowohl in der Einzelwertung als auch mit dem Team war das ehemalige Holsteiner Elite-Auktionspferd, das Francesa Pollara einst in Neumünster ersteigerte, aus dem Stamm 1907 nicht zu schlagen.
Nur ganz knapp an einem Edelmetall der Einzelwertung vorbei – nämlich mit 0,3 Punkten – schrammten Michael Jung und fischerWild Wave v. Water Dance xx-Acobat II (ZG Marks und Muffels, Siethwende). Doch eine Medaille gewannen der Holsteiner, der neunjährig sein Championatsdebut gab, und sein Reiter trotzdem: Als bestes deutsches Paar freuten sie sich mit den Teamkollegen über die Silbermedaille. Übrigens: Auch der Wallach aus dem Stamm 6879 hat seine Karriere in Neumünster begonnen – auf der Auktion der nicht gekörten Hengste.
Darüber hinaus ging in der Equipe der Schweden, die die Bronzemedaille gewannen, der Cardenio-Heraldik xx-Sohn Charly Brown an den Start. Malin Petersen saß im Sattel des elf Jahre alten Wallachs aus der Zucht von Susanne Ahme aus Malente.
Und damit genug: Auf den Plätzen sieben und acht folgten zwei weitere Holsteiner. Die Rede ist von Carjatan S v. Clearway-Galant Vert xx (Carl-Friedrich Söhrmann, Groß Buchwald) mit dem deutschen Einzelreiter Christoph Wahler im Sattel und von Cartania v. Cartani-Clinton (Günter Koch, Vollerwieck). Die Stute die mit Felix Vogg im Schweizer Team startete wurde ebenfalls in Neumünster entdeckt. An ihrer Herkunft ließen alle fünf Pferde keinerlei Zweifel als sie im finalen Parcoursspringen allesamt ohne Abwurf blieben.
Herzlichen Glückwunsch!

Das vollständige Ergebnis finden Sie hier.


Foto: Nicola Wilson und JL Dublin, (c)Stefan Lafrentz

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